Für einen krönenden Abschluss der Meisterkonzerte in Schloss Gracht
sorgte das Arensky Trio. Unter diesem Namen haben sich drei bestens
aufeinander eingespielte Musiker zusammengefunden, deren Konzert
aufgrund der Präzision und Akuratesse, die sie an den Tag legten,
nachhaltig in Erinnerung bleiben dürfte.
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Kölnische Rundschau
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An erster Stelle ist die Pianistin Michiko Ikeda zu nennen, die als
treibende Kraft den Ton angibt, ohne sich solistisch hervorzutun, die mit
reich differenzierter Anschlagkultur ebenso aufwartet wie mit dezenter
Pedaltechnik.
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Helmut Haag kultiviert einen schlanken, biegsamen Geigenton, versteht
kantable Linien auszukosten, verbindet kraftvollen Bogenstrich mit
tänzerisch beschwingter Grazie.
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Gabor Szarvas schließlich, der Cellist, musiziert mit dem Geiger in idealer
Übereinstimmung und zeigt sich in den Soloteilen als feinnerviger
Künstler von hoher Gestaltungskraft.
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Die Rheinpfalz
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Bezwingender kann man das beklemmende Trio kaum spielen.
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(Bedrich Smetana, Trio op.15 g-moll)
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Das großartige Finale wurde vom Arensky Trio auf ungemein fesselnde
Art interpretiert. Intonationssicherheit der Streicher sowie versierte
Sensibilität der Pianistin verliehen dem Satz den rechten Esprit.
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(Felix Mendelssohn Bartholdy, Trio op.49 d-moll)
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Ein elegantes Werk, das die Interpreten auch mit der gebührenden
Eleganz wiedergaben.
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(Camille Saint-Saëns, Trio op.18 F-Dur)
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Das Arensky Trio ließ dieser Trouvaille natürlich die größtmögliche
Sorgfalt angedeihen. Die Künstler musizierten die virtuosen Passagen mit
funkelnder Behendigkeit, die Kantilenen mit inniger Sensibilität.
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(Fanny Mendelssohn Trio op.11 d-moll)
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Saarbrücker Zeitung
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Arenskys groß angelegtes Werk wurde von den drei Musikern mit
geschickten Differenzierungen und Achtsamkeit auf die großen Bezüge
eindrucksvoll interpretiert.
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(Anton Arensky, Trio op. 32 d-moll)
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Mannheimer Morgen
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